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„Und nun," sagte Jlderim, „sind deine Hoffnungen hin —das einsame Licht ist auf ewig erloschen?"
„Auf ewig," antwortete Sir Kenneth mit einer Stimme,wie sie aus der Tiefe eines zerfallenen Grabgewölbes hallt.
„Fürwahr," sagte der Saracen, „wenn du weiter nichtsbedarfst, als einen so fernen, überirdischen Glücksschimmer, wiedu zuvor hattest, so kann das Lickt deines Leuchtthurms wiederangezündet werden — deine Hoffnung kann wieder aus demMeere» in welches sie versunken war, ausgefischt werden, und duselbst, guter Ritter, kannst das Vergnügen wieder erlangen,deine sonderbare Liebe an einer Nahrung, die so fein als Mond-licht ist, zu stärken: denn wenn du auch morgen wieder zuallen möglichen Ehren kämest, deine Geliebte würde doch eineFürstentochter und Saladins erwählte Braut sein."
„Ich wollte, es wäre der Fall," sagte der Schotte, „undwenn ich dann nicht Alles thäte" — —
Er hielt plötzlich ein wie ein Mann, der fürchtet, sich unterUmständen, die ihm keine Beweisführung erlauben, zu rühmen.Mit Lächeln ergänzte der Saracen die Rede des Schotten.
„Du würdest den Sultan zum Zweikampf fordern ?" sagte er.
„Und wenn ich's thäte," sagte Sir Kenneth stolz, „derTurban von Saladin würde weder der erste noch der bestesein, gegen den ich die Lanze eingelegt habe "
„Ja, aber der Sultan dürfte ein solches Wagnist zu un-gleich finden, worin er eine königliche Braut und das Ge-lingen eines großen Krieges einsetzte," sagte der Emir.
„Man kann ihn in den Vorderreihen der Schlacht antref-fen," sagte der Ritter, und seine feurigen Augen drücktenaus, wie lebhaft er diesen Gedanken fühle.
„Dort findet man ihn immer," sagte Jlderim; „auch pflegter nicht, den Kopf seines Rosses von einem rühmlichen Kampfe
Der TaliSma». II. 3