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vor-ielt. Und wenn sie dereinst als Heuchler zu dem tiefstenAbgrund der.Hölle verurtheilt werden mit Christen und Ju-den, Zauberern und Götzendienern, um mit ihnen die Fruchtdes Baumes Vacoun, d. i- Teufelüköpfe, zu essen; so mußihre Schuld und ihre Strafe ihnen selbst und nicht dem Sul-tan zugeschrieben werden. Darum trage ohne Bedenken diefür dich bereiteten Kleider: denn, wenn du in das Lager Sa-ladins willst, kann dich deine eigne, vaterländische Tracht un-angenehmen Bemerkungen und Beleidigungen aussetzen."
„Wenn ich in das Lager Saladins will?" sagte Sir Ken-neth, die Worte des Emirs wiederholend. „Ach! bin ich dennmein freier Herr, und muß ich nicht vielmehr hingehen, wo-hin dein Wille mich führt?"
„Dein eigner Wille soll deine Schritte lenken," sagte derEmir, „so frei wie der Wind den Staub der Wüste lenket,nach welcher Seite er will. Der edle Feind, der meinemSchwerte gestanden ist und es fast gemeistert hat, kann nichtmein Sclave werden wie der, der sich unter dasselbe geduckthat. Wenn Macht und Reichthum dich locken könnten, dichan unser Volk anzuschließen, so könnte ich sie dir versprechen.Aber der Mann, der die Gnade des Sultans ausgeschlagenhat, als das Beil sein Haupt bedrohte, wird, fürchte ich, siejetzt nicht annehmen, wenn ich ihm sage, daß er seine freieWahl hat."
„Mache deine Großmuth vollständig, edler Emir," sagte SirKenneth, „und-stehe davon ab, mir eine Erkenntlichkeit zubezeigen, die ich mit gutem Gewissen nicht annehmen kann.Erlaube mir vielmehr, dir, dem ich so sehr verpflichtet bin,meine Dankbarkeit für deine höchst ritterliche Güte, für deineunverdiente Großmuth auszudrücken."
„Sag' nicht unverdient," versetzte der Emir Jlderim; „war