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Aber diesmal blieb fein Schlummer nicht ungestört: denner wurde von der Stimme des Arztes, der sich vor der Zelt-thüre nach seiner Gesundheit und ob er genug geruht habe,erkundigte, aufgeweckt. „Kann ich in Euer Zelt treten?"schloß er, denn der Vorhang des Eingangs ist vorgezogcn."
„Der Herr," versetzte Sir Kennet-, um zu zeigen, daß erseine Lage nicht vergessen habe, „braucht weder zu fragen,noch fich's erlauben zu lassen, um in das Zelt seines Sclavenzu treten."
„Aber wenn ich nicht als Herr komme?" sagte cl Hakim,hereinzutreten zaudernd.
„Der Arzt," antwortete der Ritter, „hat freien Zutrittzum Bette seines Kranken.
„Ich komme auch nicht als Arzt in diesem Augenblick." ver-setzte el Hakim; „und darum muß ich Erlaubniß haben, eheich unter die Decke deines Zeltes komme."
„Wer als Freund kommt," sagte Sir Kenneth, „und alssolcher hast du dich bisher gegen mich gezeigt, dem steht dieWohnung eines Freundes immer offen."
„Und gesetzt," sagte der morgenländische Weise in der pe-riphrastischen Art seiner Landsleute, „daß ich nicht als Freundkomme?"
„Komme wie du willst," sagte der schottische Ritter, dendiese umschreibende Redeweise langweilte — „sei was duwillst — du weißt wohl, daß ich weder Macht noch Lust habe,dir den Eintritt zu verweigern."
„Ich komme also," sagte el Hakim, „als Euer ehemaligerFeind, aber als ein edler und großmüthiger."
Mit diesen Worten trat er herein, und als er vor demBette des Sir Kenneth stund, war seine Stimme immer nochdie von Adonbcc, dem arabischen Arzte, aber seine Gestalt,