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für i-n bereit, und dampfte von Wohlgerüchcn, die zu seinerBereitung verwandt worden waren. Auf einem Tischchen vonEbenholz neben dem Bette stund ein silbernes Gefäß, welchesein feines Sorbet enthielt, das kalt war wie Schnee, unddas der Durst, welcber auf den starken Schlaftrunk folgte, zueinem köstlichen Labsal machte. Um den Rest von Betäubung,der noch zurückblieb, zu vertreiben, entschloß sich der Ritter,das Bad zu nehmen, und nachdem er sich gebadet hatte, fühlteer sich auf's Angenehmste erfrischt. Nachdem er sich mit Tü-chern von indischer Wolle getrocknet hatte, hätte er gerneseine groben Kleider angelegt, um hinauszugeben und zu se-hen, ob die Welt außen eben so sehr verändert sei wie inner-halb seines Ruheplatzes- Jndeß er konnte sie nicht entdecken;doch fand er an ihrer Stelle eine saracenische Kleidung vonreichem Stoff mit Säbel und Dolch und Allem, was ein vor-nehmer Emir zu tragen pflegte. Er wußte sich diese über-mäßige Sorgfalt nicht anders zu erklären, als daß er arg-wöhnte, daß man ihm diese Aufmerksamkeit erzeige, um i-nin seinem Glauben zu erschüttern: denn cs war in der Thatbekannt, daß der Sultan, der dcn Muth und die Kenntnisseder Europäer hochschätzte, denen seiner Gefangenen, welcheden Turban angenommen hatten, die verschwenderischsten Ge-schenke machte. Sir Kenneth bekreuzte sich darum andächtig,und beschloß, allen diesen Schlingen Trotz zu bieten, und da-mit er dies desto eher thun könne, nahm er sich fest vor, sichder Anerbietungen und Bequemlichkeiten, womit man ihn soverschwenderisch überhäufte, mit der größten Mäßigung zu be-dienen. Er fühlte sich jedoch immer noch betäubt und schläf-rig, und da er bedachte, daß er ohne Kleider außen sich nichtzeigen könne, streckte er sich wieder auf sein Lager, und sankvon Neuem in die Arme des Schlafs.