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Als er dies gesagt hatte, hob er seinen Arm in die Höheund that einen lauten, gellenden Schrei, und alsbald zerstreutesich auf dies Zeichen sein Gefolg auf der Fläche der Wüste nachso verschiedenen Richtungen wie die Kügelchen eines Rosenkran-zes , wenn die Schnur zerrissen ist. Sir Kenneth hatte keineZeit, zu bemerken, was darauf erfolgte: denn in dem nämlichenAugenblicke erfaßte der Hakim die Zügel von seinem Pferde undsetzte sein eigenes in Feuer, so daß beide mit der Plötzlichkeit desLichtstrahls davon sprangen und mit einer so großen Schnellig-keit wegflogen, daß der schottische Ritter fast des Athems be-raubt wurde, und daß es ihm ganz unmöglich war, auch wenner es gewollt hätte, den Lauf seines Führers zu hemmen. Sosehr auch Sir Kenneth von seiner frühesten Jugend an in derReitkunst erfahren war; das schnellste Pferd, das er je gerittenhatte, war doch nur eine Schildkröte im Vergleich zu den Pfer-den des arabischen Weisen- Sie stäubten den Sand von hintenweg, ste schienen die Wüste von vornen zu verschlingen, inwenigen Minuten flogen ste stundenweit, und doch blieb ihreKraft so unerschöpft und ihr Athem so frei, als wenn ste ebenerst ihren wundervollen Lauf begonnen hätten. Die Bewegung,die eben so leicht als schnell war, glich eher einem Fluge durchdie Lust, als einem Ritt auf der Erde, und war von keinenunangenehmen Empfindungen begleitet; nur fühlte man dienatürliche Scheu, die eine so wunderbare Schnelligkeit erweckte,und die Beklommenheit des Athmens, welche die stürmischeBewegung durch die Luft verursachte.
Erst nach Verlauf einer Stunde in so schneller Bewegungund nachdem alle Verfolger weit dahinten geblieben waren, ließder Hakim endlich in seiner Eile nach, und indem er den Laufder Pferde zu einem kurzen Galopp herabsetzte, begann er ineinem so ruhigen Tone, und gerade als wenn er die letzte Stunde