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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
113
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Er sagte einige Worte zu seinem obersten Offizier, und miteinmal vertauschte er das feierliche und ruhige Wesen einesmorgenländischen Weisen, der mehr zu denken als zu handelngewohnt ist, mit dem entschlossenen und stolzen Ausdruck ei-nes Kriegshelden, dessen Thatkraft erweckt wird durch dasHerannahen der Gefahr, die er zu gleicher Zeit vorherfiehtund verachtet.

In den Augen von Sir Kcnneth stellte sich die nahendeEntscheidung anders dar, und als Adonbec zu ihm sagte:Du mußt hart an meiner Seite bleiben," erwiderte er miteiner federleichten Verneinung:

Jene," sagte er,find meine Waffenbrüder ich habe ge-lobt, bei ihnen zu fechten oder zu fallen auf ihrem Bannerglänzt das gelobte Zeichen unserer Erlösung, ich kann nichtunter dem Halbmond vor dem Kreuze fliehen."

Thor!" sagte der Hakim;das Erste, was sie thun wür-den, wäre, dich zu tödten, wäre eS auch nur darum, um ih-ren Friedensbruch zu verhehlen."

Darauf muß ich cs ankommen lassen," versetzte Sir Ken-ncth;aber ich trage die Banden der UngläubigenkcinenAugen-blick länger, wenn ich Gelegenheit finde, sie abzuwerfen."

Dann werde ich dich zwingen, mir zu folgen," sagte elHakim.

Zwingen!" antwortete Sir Kennet- leidenschaftlich.Wärstdu nicht mein Wohlthäter, oder hättest du nicht den Willengehabt, es zu sein, und verdankte ich nicht dir die Freiheitdieser Hände, welche du mit Fesseln hättest beladen können;ich wollte dir zeigen, obwohl ich waffenlos bin, daß Zwangkeine leichte Arbeit wäre.

Genug, genug," versetzte der arabische Arzt,wir verlie-ren Zeit, gerade wenn sie kostbar geworden ist."

Der Talisman. II.

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