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13 (1851) Der Talisman
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Gebt ihm Schreibzeug," sagte der König.In dem Zeltmeines Vaters war es leichter zu finden als in den» meinigenaber cs muß irgendwo vorhanden sein, wenn dies sengendeKlima die Tinte' nicht vertrocknet hat. Wahrhaftig, dieserBursche ist ein Juwel ein schwarzer Diamant, Neville."

Mit Gunst, mein Fürst, sagte Neville,wenn ich meinegeringe Meinung sagen soll, so möchte ich mit dieser Waarenicht handeln. Dieser Mann muß ein Zauberer sein, und Zau-berer habcn's mit dem bösen Feind, dem viel daran gelegenist, Unkraut unter den Waizen zu säen, und Uneinigkeit inunsere Versammlung zu bringen, und

Still, Neville," sagte Richard.Ruf' deinem nordischenHund, wenn er dem Hirsch dicht am Leibe ist, und hoffe, ihnhcrbcizulocken; aber suche nicht Plantagenet aufzuhalten,wenn er Hoffnung hat, seine Ehre wieder zu erlangen."

Der Sklave, der während dieses Gesprächs geschrieben hatte,in welcher Kunst er sehr erfahren schien, erhob fich nun, undindem er das, was er geschrieben hatte, an seine Stirnepreßte, warf er sich seiner Sitte gemäß zur Erde, ehe er esden Händen des Königs überreichte. Das Schreiben warfranzösisch, obgleich die Unterhaltung bis jetzt von Richardin der linguu 1'rnnca geführt worden war.

An Richard, den siegreichen und unbezwinglichcn Königvon England, dies von dem geringsten seiner Sklaven. Ge-heimnisse sind die versiegelten Büchsen des Himmels; aberWeisheit kann Wege finden, das Schloß zu öffnen. Ständedein Sklave an einem Ort, wo die Führer des Christenheeresin ihrer Ordnung an ihm vorbeizögen, zweifele dann nicht,daß, wenn sich derjenige, über dessen Frevel mein Königsich beklagt, unter der Zahl befindet, sein Verbrechen offen-bar werden soll, und wär' es mit sieden Schleiern verhüllt."