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kratzt, und, was mich anlangt, ich habe nur eineDrachme Gegen-gift zu nehmen der Vorsicht halber, obschon cs unnöthig ist."
So sprach Richard, der sich vielleicht des erzeigten Dien-stes schämte, obwohl derselbe durch Menschlichkeit und Dank-barkeit geheiligt war. Aber als Ncville fortfuhr, ihm Vor-stellungen über die Gefahr zu machen, welcher er sich ausgc-setzt habe, legte ihm der König Stillschweigen auf.
„Still, ich bitte dich — nichts weiter davon — ich wolltediesen unwissenden, vorurthcilsvollen Burschen da nur zeigen,wie sie sich einander Hülfe leisten könnten, wenn die feigenLumpenhunde uns angrcifen mit vergifteten Waffen. — Aber,"fügte er hinzu, „nimm diesen Nubier mit dir in dein Quar-tier, Neville. — Ich habe meinen Entschluß in Rücksicht sei-ner geändert — sorge, daß man ihn gut behandle. — Aberlaß dir heimlich sagen — sieh, daß er nicht entwischt — cssteckt mehr hinter ihm, als es scheint. Gib ihm alle Freiheit,nur daß er das Lager nicht verlasse. — Und ihr, ochsenfres-sende und weinsaufende englische Bullenbeißer, packt euch wie-der auf eure Wache und haltet sie mir ja mit mehr Behut-samkeit. Glaubt nicht, daß wir daheim in unserem lustigenVaterlande sind, wo man spricht, ehe man zuhaut, und woman sich die Hand schüttelt, che man sich die Hälse bricht.Bei uns zu Haus schreitet die Gefahr frei einher, mit gezo-gener Klinge, und fordert den Feind heraus, den sie zuüberfallen meint; aber hier wirft sie euch einen seidnen Hand-schuh hin statt eines stählernen, schneidet euch die Kehle abmit der Feder einer Turteltaube, durchsticht euch mit derSpitze einer Brustnadel, oder erdrosselt euch mit dem Schnür-riemen eines Weibes. — Vorwärts — haltet das Auge aufund den Mund zu — trinkt weniger und blickt schärfer umeuch herum; oder ich will eure Niescnmägen auf so kleine Bissen