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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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kungStruppen und Ergänzung der KriegSvorräthe zu holen, unddie größte Zahl derer, die ihn umgaben, waren anderwärts be-schäftigt, indem sie für den Beginn der Feindseligkeiten und füreine den folgenden Tag statthabende große Musterung des Kreuz-Heeres ihre Voranstalten machten. Der König saß und horchtedem geschäftigen Summen der Krieger, den Hammerschlägen vonden Schmieden, wo man Hufeisen bereitete, und von den Zeltender Waffenschmiede, wo man Harnische ausklopfte. Die Stim-men der hin- und -ergehenden Krieger waren laut und fröhlich;sie hatten den Ausdruck eines hohen und feurigen Muthes, undkonnten als eine Vorbedeutung des nahen Sieges gelten- Wäh-rend das Ohr Richards sich an diesen Tönen ergötzte, undwährend er sich den Sieges- und Eroberungsträumen, die siein ihm erweckten, überließ, meldete ein Stallmeister, daß einBote von Ealadin draußen warte-

Laß ihn augenblicklich vor," sagte der König,und mitgebührender Ehre, Josceline."

Der englische Ritter lies; demnach eine Gestalt herein, welchedie eines nubischen Sclaven zu sein schien, dessen Ausdruck jedocheinen hohen Eindruck machte. Er war von stattlichem Wuchsund edler Bildung, und sein gebietendes Gesicht hatte, obwohles rabenschwarz war, nichts von der Negerraffe. Sein kohl-schwarzes Haar war von einem milchweißen Turban bedeckt,seine Schultern von einem kurzen Mantel von der nämlichenFarbe, unter welchem man ein Wamms von gegerbtem Leopar-denfell bemerkte, das auf eine Handbreite bis zum Knie reichte.Seine übrigen nervigten Glieder, Arme und Beine waren nackt,ausgenommen daß erSandalen an den Füßen, und am Halse undden Armen silberne Bänder trug. Ein grades Schwert mit einemBuchsbaumgriff und einer Scheide von Schlangenhaut hing anseiner Hüfte. In seiner rechten Hand hielt er einen kurzen