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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
80
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habe den bravsten Streiter seines Lagers darum verbannt, damitdessen Namen in der Schlacht nicht den seinigen erreichen möge."

Den meinigen!" rief Richard aus, der nun wirklich ingroßer Bewegung war. »Bin ich Einer, der den Ruhm Ande-rer beneidet? Ich wollte, er wäre hier, solche Gleichheitanzusprechen. Ich würde meinen Rang und meine Krone beiSeite legen, und ihm ritterlich in den Schranken begegnen,daß man sehen sollte, ob Richard Plantagenet Ursache hatte,die Tapferkeit eines Sterblichen zu fürchten oder zu beneiden-Laß das, Edith; du glaubst nicht, was du sagst. Hüte dich,daß der Schmerz oder Kummer um deinen entfernten Buhlendich nicht ungerecht mache gegen deinen Verwandten, der trotzaller deiner Unfreundlichkeit dein günstiges Urtheil so hochhält wie das irgend eines Anderen."

Mein entfernter Buhle?" sagte die Ladp Edith. »Dochwohl mag er, der diesen Namen so theuer bezahlt hat, also ge-nannt werden. Wie unwürdig ich auch einer solchen Huldigungsein mochte, so war ich ihm wie ein Licht, das ihm vorwärtsleuchtete auf dem Pfade der Ritterlichkeit; aber daß ich meinenRang vergessen, oder daß er den seinigen überschritten hätte,ist unwahr, selbst wenn es ein König behauptete."

»Meine schöne Base," sagte Richard,legt mir Worteauf die Zunge, die ich nicht gesprochen habe- Ich sagte nicht,daß dieser Mann mit einer größeren Gunst von Euch beehrt wor-den sei, als ein guter Ritter, welches auch seine Gcburtsverhält-nisse sein mögen, selbst von einer Prinzessin einernten kann-Aber bei unserer lieben Frau, ich kenne ein wenig diese Liebcs-händel mit stummem Anschauen und ehrerbietiger Entfernungfängt cs an; aber, wenn sich die Gelegenheit trifft, wächst dieVertraulichkeit und so Doch es frommt nicht, mit Jemandzu reden, der sich für weiser hält, als die ganze Welt "