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Habe ich eine eroberte Stadt bei meinem Namen genannt, soüberließ ich doch Anderen die Herrschaft darüber. Bin ich hals-starrig auf kühnen Vorschlägen bestanden? ich habe fürwahrmein und meines Volkes Blut nicht gespart in der Ausführungderselben — oder wenn ich im Durcheinander von Marsch undSchlacht den Befehl über die Truppen Anderer annahm, so wur-den diese fremden Truppen den meinigen gleichgehalten, wennmeine Mittel Mundvorrath und Arzneien erstanden, welche dieHerren jener nicht herbeischaffen konnten. — Aber ich schämemich, euch an Dinge zu erinnern, die ihr Alle vergessen zu habenscheint. — Laßt uns vielmehr vorwärts schauen auf unsere künf-tigen Unternehmungen, und glaubet mir, Brüder," fuhr er miteinem von Eifer glühendem Gesichte fort, „ihr sollt den Stolz,den Zorn und den Ehrgeiz Richards nicht mehr als einen Steindes Anstoßes auf eurem Pfade treffen, auf welchen euch Religionund Ruhm mit der Posaune eines Erzengels leiten. O, nein —nein! ich könnte den Gedanken nicht überleben, daß durch meinVersehen und Verschulden dieser Bund von Fürsten zerrissenworden sei. Ich würde meine rechte Hand mit meiner linkenabhauen, wenn ich euch dadurch die Aufrichtigkeit meiner Gesin-nung beweisen könnte. Ich will aus freien Stücken jedem Be-fehl im Heere entsagen, selbst dem über meine eigenen Vasallen.Sie mögen von dem Fürsten befehligt werden, den ihr ernennenwerdet, und ihr König, der immer nur zu sehr geneigt war,den Befehlshaberstab mit der Kriegerslanze zu vertauschen, wirdunter dem Banner von Leuu-Sösnt bei den Templern dienen —ja, unter dem von Oestreich, wenn Oestreich einen tapferen Mannernennen will, seine Truppen zu leiten. Oder, wenn ihr selberdieses Krieges müde seid, wenn ihr fühlet, daß die Rüstung eurezarten Leiber wund reibt; lasset dann mit Richard nur zehnoder fünfzehn Tausend von euren Kriegern zurück, um euer Ge-