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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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Richard wurde feuerrot-, während der Großmeister so freiund offen sein Betragen angriff, und das BcifallSgemurmel,welches erfolgte, zeigte klar, daß fast alle Anwesenden über dieGerechtigkeit dieser Anklage einverstanden waren. Obgleich er-zürnt und zugleich gekränkt, so sah er doch voraus, daß, wenner seiner Hitze den Lauf ließe, er seinem kalten und schlauen An-kläger den Vortheil einräumcn würde, welchen der Templer haupt-sächlich zu erhalten beabsichtigthatte. Darum verhielt er sich mitaller Anstrengung schweigend, bis er ein Paternoster gebetet hatte,welches zu thun ihm sein Beichtvater angerathcn hatte, sooft der Zorn Meister über ihn zu werden drohe. Daraufsprach der König mit Fassung, obwohl nicht ohne Bitterkeitdes Ausdrucks im Anfang seiner Rede:

Ist cs also wirklich so? Und haben sich unsere Brüder diegroße Mühe genommen, die Schwächen unseres Temperamentsund die wilde Hast unseres Eifers, der uns manchmal Befehlezu erthcilcn zwang, wenn keine Zeit zur Berathung übrig war,im Gedächtniß zu behalten? Ich hätte mir nicht vorgestcllt, daßso zufällige und absichtsloseBeleidigungen einen so tiefcnEindruckmachen könnten auf die Herzen derer, die in diesem heiligenKriege meine Verbündeten sind, daß sie wegen meiner die Händevom Pfluge abziehen würden, wenn die Furche fast ausgezogenist, daß sie wegen meiner von der geraden Straße nach Jeru-salem ausbeugen würden, welche sie sich mit dem Schwerte ge-öffnet haben. Vergebens habe ich gehofft, daß meine geringenVerdienste die Fehler meiner Raschheit aufwägen, daß, wennman mir's gedächte, daß ich mich beim Angriff zu der Vorhutdränge, man mir's nicht vergäße, daß ich beim Rückzug immerder letzte sei, daß, wenn ich mein Banner auf dem Felde desSiegs aufpflanze, man es nicht unbeachtet ließe, wenn die Anderenunterdessen die Beute vertheilten, die ich ihnen gern überließ-