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König von England seine armen Waffenbrüder alles Ruhmesberaubt, dessen sie in diesem Kriege theilhaftig zu werden hofften "
«Wenn ich aufgefordert werde," sagte der Großmeister derTempler, „hier einen Vorwurf zu machen, so habe ich einenernsteren und schwereren als der Marquis von Montserrat. Esmag einem Mönchssoldaten übel ausgelegt werden, wenn er dieStimme erhebt, während so viele edle Fürsten im Schweigenverharren; aber es frommt dem ganzen Heer und nicht minderdem edlen König von England, daß ihm Einer in's Angesichtdie Vorwürfe mache, die ihm von so Vielen hinter dem Rückengemacht werden. Wir preisen und rühmen den Muth und dieGroßthaten des Königs von England; aber es kränkt uns, daßer jede Gelegenheit ergreift, um einen Vorrang über uns zu ge-winnen und zu behaupten, dem sich unabhängige Fürsten nichtunterwerfen dürfen. Vieles könnten wir aus freien Stücken sei-nem Muth, seinem Eifer, seinem Reichthum und seiner Machtgewähren; aber der, welcher Alles wie von Rechtswegen nimmt,und für Gunstbezeugungen und Huldgeschenke nichts zurückläßt,der würdigt uns zu Dienern und Vasallen herab, und trübet inden Augen unserer Krieger und Unterthanen den Glanz unsererHerrlichkeit, die nicht länger unabhängig gehandhabt werdenkann. Da der königliche Richard die Wahrheit von uns gefor-dert hat, so muß es ihn weder befremden noch verdrießen, wenner Einen hört, dem irdischer Glanz verboten und weltliche Herr-schaft nichts ist (außer so fern dieselben das Gedeihen des Tem-pels Gottes befördern und die Unterwerfung des Löwen, derumher geht, zu suchen, wen er verschlinge) — wenn er hört,sage ich, einen solchen, wie ich bin, mit Wahrheit auf seineFragen antworten, einer Wahrheit, die, ich weißes, von Allen,die meine Worte hören, im Herzen gebilligt wird, auchwenn der laute Beifall aus Rücksichten schweigt."
Der Talisman. II.
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