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Baron beauftragt hast — Tod und Gefahr umgeben dich! —der Dolch sitzt dir schon an der Kehle.
„Tod und Gefahr sind die Genossen Richards," antworteteder Monarch stolz; „und er hat zu vielen Schwertern ge-trotzt, um einen Dolch zu fürchten."
„Gefahr und Tod sind nahe," versetzte der Seher, undmit hohler, geisterhafter Stimme fügte er hinzu, „und nachdem Tod das Gericht!"
„Guter, heiliger Vater," sagte Richard, „ich verehre dichund deine Heiligkeit"-
„Verehre nicht mich!" unterbrach ihn der Einsiedler; „ver-ehre lieber das geringste Insekt, das an den Ufern des todtcnMeeres kriecht, und sich von dem verfluchten Schlamme des-selben nähret. Aber verehre den, dessen Befehle ich ausrkchte— verehre den, dessen Grab du zu befreien gelobt hast —ehre den Eid der Eintracht, den du geschworen hast, und zer-reiße nicht das Band der Einigkeit und Treue, durch welchesdu mit deinen fürstlichen Verbündeten verknüpft bist."
„Guter Vater," sagte der König, „es scheint mir, als wennihr Cleriker etwas zu viel, wenn ein Laie so sprechen darf, aufden Charakter Eurer Heiligkeit pochtet. Ich will Euch das Rechtnicht bestreiten, Euch mit unserm Gewissen zu befassen; aber Ihrmüßt uns auch, denk' ich, uns mit unserer Ehre befassen lassen."
„Pochen auf Heiligkeit!" wiederholte der Einsiedler—„kannich auf etwas pachen, königlicher Richard, ich, der ich nur dieSchelle bin, die der Hand des Messedieners gehorcht — die empfin-dungslose und unwürdige Trompete, welche den Willen dessenverkündet, der sie blaset? — Sieh, ich werfe mich vor dir aufdie Kniee nieder, ich bitte dich flehentlich, barmherzig zu seingegen die Christenheit, gegen England und gegen dich selbst.
„Steh' auf — Steh' auf," sagte Richard, indem er ihn