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auftragt. In der That seine Kleidung von rauhen Fellen, seinHaar und Bart, die ungekämmt und ungestutzt waren, seinemageren, wilden und verzogenen Gesichtszüge und das Feuerdas Wahnsinns, das unter seinen buschichten Augcnbraunenglomm, ließen ihn dem Bilde ähnlich erscheinen, das wir uns voneinem Seher der Bibel machen, der, mit einer hohen Sendungan die sündigen Könige von Juda oder Israel beauftragt, vonden Felsen und Höhlen, in welchen er in abgeschiedener Einsam-keit hauset, herniedcrsteigt, um irdische Zwingherren mitten inihrem Hochmuih zu beschämen durch die Verkündigung der nie-derschmetternden Geheiße göttlicher Majestät, einer Donnerwolkevergleichbar, welche die Blitze, die sie mit sich führt, gegenZin-nen und Thürme von Burgen und Schlössern entladet. Mittenin seiner mürrischen Laune ehrte Richard die Kirche und ihreDiener, und obgleich verdrossen über des Einsiedlers Eindrin-gen in sein Zelt, grüßte er ihn mit Ehrerbietung: zugleichaber gab er dem Sir Thomas de Vaur durch ein Zeichen zuverstehen, daß er seine Botschaft beschleunigen solle.
Aber der Einsiedler verbot dem Baron durch Bewegun-gen, Blicke und Worte, in einem solchen Auftrag einenSchritt zu thun, und, indem er seinen nackten Arm in dieHöhe hielt, von dem der Mantel von Ziegenfellen in der hef-tigen Bewegung weggefallen war, schwang er denselben hinund her, abgemagert und zergeißclt wie er war.
„Im Namen Gottes und des heiligen Vaters, des Statt-halters Gottes auf Erden, verbiete ich diese unheilige, blut-dürstige und höchst grausame Herausforderung zwischen zweichristlichen Fürsten, deren Schultern mit dem heiligen Kreuzebezeichnet sind, bei dem sie sich Brüderschaft geschworen haben-Wehe dem, durch den sie gebrochen wird! — Richard vonEngland, widerrufe die unheilige Botschaft, womit du diesen