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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
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ein braver Mann mehr in der Welt. Aber nun den Oest-rcicher. Heda, ist der Baron von GilSland außen?"

Auf diese Aufforderung zeigte sich alsbald die stämmigeGestalt des Sir Thomas de Vaur am Eingang des Gezeltes,und hinter ihm schlich, wie ein Gespenst, unangemeldet undungehindert, der Einsiedler von Engaddi, in seinen Mantelvon Ziegcnfellen gehüllt.

Richard, ohne die Gegenwart des letzteren zu beachten, sagtemit lauter Stimme zu dem Baron:Sir Thomas de Vaur, vonLanercost und Gilsland, nehmt einen Trompeter und einen He-rold, und geht sogleich zu dem Zelte dessen, den man Erzherzogvon Oestreich nennt, und sehet zu, daß Ihr ihn von der Mehrzahlseiner Ritter und Vasallen umgeben antreffet, wie es vermuth-lich in diesem Augenblick der Fall ist: denn der deutsche Eberfrühstückt, che er zur Messe geht, nahe dich ihm mit so we-nig Ehrfurcht als möglich, und beschuldige ihn von Seiten Ri-chards von England, daß er letzte Nacht eigenhändig oder mitfremder Hülfe die Fahne von England von ihrer Stange gestoh-len habe. Dafür rhut ihm unseren Willen kund, daß er binneneiner Stunde, von dem Augenblick an, wo er spreche, das be-sagte Banner mit aller Ehrerbietung herstelle er selbst undseine ersten Barone sollen dabei zugegen sein mit bloßen Köpfenund ohne ihre Ehrenkleider. Ferner solle er neben das englischeBanner das östrcichische verkehrt aufpflanzen, als welches durchDiebstahl und Treubruch verunehrt worden sei und auf deranderen Seite eine Lanze, worauf das blutige Haupt dessen aus-gesteckt sei, welcher der hauptsächlichste Anstifter oder Helfershelferbei diesem gemeinen Frevel gewesen und sage ihm, daß wenndieser unser Befehl genau vollzogen worden sei, so wären wirgewillt, um unseres Gelübdes und dem Wohl des heiligen Lan-des willen, ihm seine übrigen Missethaten zu verzeihen."