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der Gerechtigkeit stellest, zu welcher ich als gekrönter Königeidlich verbunden bin."
„Du hast geschworen, Gnade zu erweisen so gut als Ge-rechtigkeit," sagte el Hakim ; „aber was du suchst, großer Kö-nig, ist die Vollziehung deines eigenen Willens. Und was denGrund meiner Bitte anlangt, wif^e, daß mehr als ein Lebendavon abhängt, daß du mir diese Gunst gewährest."
„Erkläre deine Worte," sagte Richard, „aber wähne nicht,mir durch falschen Vorwand beizukommen.
„Das sei ferne von deinem Diener!" sagte Adonbec. Wissedenn, daß das Heilmittel, dem du, Herr König, mit vielenAnderen, deine Genesung verdankst, ein Talisman ist, untereinem bestimmten Aspekt des Himmels bereitet, wenn diegöttlichen Kräfte am gewogensten sind. Ich bin nur derschwache Verwalter seiner großen Eigenschaften. Ich taucheihn in eine Schale Wasser, ich beobachte die günstige Stunde,dem Kranken den Trank zu geben, und die Kraft desselbenbewirkt die Heilung."
„Eine seltene Arznei," sagte der König, „und eine be-queme! und da fie die Acrzte im Säckel nachführcn können,so würde ste die Karawane von Kameelen ersparen, welcheman zum Herbeischaffen der Arzeneien und Apothekerwaarenverwendet — es wundert mich, daß man noch andere Heil-mittel gebraucht."
„Es steht geschrieben," antwortete der Hakim mit unbe-weglichem Ernst, „verachte das Roß nicht, das dichaus der Schlacht getragen hat. Wisse, daß ein solcherTalisman allerdings gebildet werden kann; aber die Zahl derAdcpte war klein, die es wagten, seine Kräfte in Anwendungzu bringen. Strenge Enthaltsamkeit, mühevolle Beobachtungen,Fasten und Bußübungen werden als nothwendig von dem Weisen