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seiner Blutsverwandtin so zum Spiele werden darf, daß manden Namen derselben mißbraucht, um einen braven Edelmannvon seiner Pflicht zu verlocken, ihn in Tod und Schande zustürzen, und zu gleicher Zeit die Ehre von England dem gan-zen Christenheer zum Gelächter zu machen "
Bei diesem unerwarteten Ausbruch der Leidenschaft verhieltsich Berengaria starr vor Furcht und Verwunderung. Aber alsEdith im Begriff war, das Zelt zu verlassen, rief sie, obwohlmit schwacher Stimme aus: „Haltet sie — haltet sie!"
„Fürwahr, Ihr müßt halten, edle Lady Edith, sagte Ca-lista, sie freundlich am Arm fassend; „und Ihr, Königin, ichweiß es gewiß, werdet gehen ohne weiteres Zögern. Wenndie Lady Edith allein zum Könige kommt, so wird er furcht-bar zürnen, und dann wird ein einziges Leben nicht hinrei-chen,, seinen Zorn zu versöhnen "
„Ich gehe — ich gehe," sagte die Königin, sich der Noth-wendigkeit fügend, und mit Ungeduld erwartete Edith denAufbruch.
Sie beeilten sich nun so, wie sie es wünschen konnte. DieKönigin bedeckte sich in der Eile mit einem weiten Mantel,der alle Mängel ihres Anzugs verbarg. In dieser Verhül-lung, von Edith und ihren Frauen begleitet, und von eini-gen Offizieren und Bewaffneten, die voran und hinten nachschritten, beschützt, eilte sie dem Zelte ihres löwenmüthigenGemahls zu-