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nur bleich wie der Tod bediente Edith die Königin mit xjg,ner Hand, und vertrat ganz allein die Stelle der zahlreDienerschaft.
„Wie ihr eure Pflicht thut, Fräuleins!" sagte die K tznjgjli,die selbst in diesem Augenblick an Kleinliches gedachte ..det ihr es» daß Lady Edith euren Dienst versteht? — Sich,Edith, sie können nichts thun — ich werde nicht ze> genugangekleidet sein. Senden wir zu dem Erzbischof r ^ TyruS,und bedienen wir uns seiner Vermittelung."
„O nein, nein!" rief Edith aus. „Ihr selbst müßt gehenMadam — Ihr habt das Nebel verursacht, heilet nun auch."
„Ich will gehen — ich will gehen," sagt pw Königin;„aber wenn Richard im Zorn ist, so wage b H nicht, mitihm zu sprechen — er würde mich tödten "
„Aber gehen Sie nur, gnädige Frau," fragte Lady Calista,die ihrer Herrin Gemüthsart am besten k annte; „kein Löwe,wenn er wüthet, kann, wenn er ein solc hes Gesicht und einesolche Gestalt erblickt, nur einen schlimme n Gedanken bewahren— viel weniger ein liebender Ritter wie der königliche Ri-chard, für den Euer geringstes Wort ein Befehl sein würde."
„Glaubst du das wirklich, Califha?" sagte die Königin.„Ach, du kennest ihn schlecht — do ch ich will gehen. — Abernun seht einmal — was soll das heißen? Ihr habt mich grüngekleidet, eine Farbe, die er verwünscht. Gebt mir ein blauesKleid, und sucht mir das Halsgeschmeide von Rubinen, dasunter der Lösung des Königs von Cypern sich befand — esliegt entweder in dem Stahlkästchen oder sonst wo."
„Wie — das! und ein Menschenleben steht auf dem Spiel!"sagte Edith entrüstet; „es geht über Menschengeduld. Bleibtungestört, Madam — ich will zu König Richard gehen — ichbin in der Sache betheiligt — ich will wissen, ob die Ehre
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