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De Baur, dessen Redekunst erschöpft war, erhub sich undverließ das Zelt mit gekreuzten Armen und in einer Stim-mung, die trauriger war, als nach seiner Meinung die Ge-legenheit es verdiente — er war selbst verdrießlich gegen sichselbst, daß ein Ding von so wenig Bedeutung, wie der Todeines Schotten, ihm so zu Herzen gehen konnte.
„Jndeß," sprach er zu sich selbst, „mögen diese rauchfüßi-gen Knaben in Cumberland unsere Feinde sein, in Palästinabetrachtet man sie fast als Brüder."
Sechsze-ntes Kapitel.
Sie meint'S nicht bös — gewiß hierbeiLäßt sich nichts Arges schonen —
Ihr Witz ist eben PlaudereiWie aller andern Fronen.
Lied.
Die edle Berengaria, Tochter von Sanchez, König vonNavarra und königliche Gemahlin des heldcnmüthigen Richards,wurde für eine der größten Schönheiten ihrer Zeit angesehen.Ihre Gestalt war zart und vorzüglich fein gebildet. Siezeichnete sich aus durch eine in ihrem Vaterlande ungewöhn-liche Gesichtsfarbe, durch ein üppiges, schönes Haar und durchein Gesicht, das so jugendlich war, daß sie um einige Jahrejünger schien, als sie wirklich war, obgleich sie erst ein undzwanzig Jahre zählte. Vielleicht war es unter dem Einflußdieses jugendlichen Aussehens, daß sie ein Benehmen jugend-licher Ausgelassenheit und kindischen Eigensinns annahm oder