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duld ihn alle diese Liebesdienste verrichten ließ, als wenn erseine wohltätigen Absichten verstanden hätte.
„Das Thier kann geheilt werden," sagte cl Hakim, sich anSir Kenneth Wendens, „wenn Ihr mir erlauben wollt, ihn nachmeinem Zelt zu führen, und ihn mit der Sorgfalt zu behandeln,die seine edle Art verdient. Denn wisse, daß dein Diener Adonbecsich nicht weniger auf die Arten und Familien und auf die Kenn-zeichen guter Hunde und edler Rosse versteht, als auf dieKrankheiten, welche das menschliche Geschlecht befallen."
„Nehmt ihn mit Euch," sagte der Ritter. „Ich überlasse ihnEuch, wenn er geheilt ist. Ich bin dir eine Belohnung schuldigfür die Behandlung meines Knappen, und ich habe nichts Ande-res, um sie abzutragen. Was mich betrifft, ich werde niewieder das Jagdhorn blasen oder den Hund Hetzen!"
Der Araber erwiderte nichts, aber durch einen Schlagin die Hände gab er ein Zeichen, das augenblicklich durch dasErscheinen zweier schwarzen Sclaven beantwortet wurde. Ergab ihnen seine Befehle auf Arabisch, erhielt die Antwort,daß „Hören gehorchen sei;" die Sclaven nahmen das Thierauf ihre Arme, und trugen es ohne Widerstand davon; dennobgleich die Augen desselben nach seinem Herrn sahen, so wares doch zum Widerstand zu schwach.
„Leb' wohl denn, Roswal," sagte Sir Kenneth, — „leb' wohl,mein letzter und einziger Freund — du bist viel zu edel, um voneinem besessen zu werden, wie ich mich in Zukunft selber heißenmuß. Ich wollte," sagte er, als die Sclaven weggingen, „ichkönnte mit dem edlen Thiere tauschen, sterbend wie es ist!"
„Es ist geschrieben," antwortete der Araber, obwohl derAusruf nicht an ihn gerichtet worden war, „daß alle Geschöpfezum Dienste des Menschen gemacht worden sind; und der Herrder Erde spricht thöricht, wenn er in seiner Ungeduld seine Hoff-