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Riß oder Spalt umherspä-ete vermittelst dessen sein Auge sogut als sein Qhr erfahren könne, was sich begäbe.
„In Wahrheit," sprach er zu sich selbst, „die Königin, dieaus bloßem Scherz meinen Ruf und vielleicht mein Lebenauf's Spiel gesetzt hat, kann sich nicht beklagen, wenn ichmeinerseits die Gelegenheit benutze, welche mir das Glückbietet, um ihre ferneren Absichten kennen zu lernen."
In der Zwischenzeit schien cs, als wenn Edith die Befehleder Königin erwarte, und als wenn die anderen mit Fleißdas Gespräch unterdrückten aus Furcht, das Lachen nicht hal-ten zu können: denn Sir Kenueth vernahm nur ein unter-drücktes Kichern und Schäkern.
„Eure Majestät," sagte Edith endlich, „scheint in einermunteren Laune, obwohl diese nächtliche Stunde einer schläf-rigen förderlicher ist. Ich war auf dem Wege zum Bette, alsich den Befehl Eurer Majestät erhielt, vor Euch zu erscheinen."
„Ich will Euch nicht lange von Eurer Ruhe abhalten, Base,"sagte die Königin; „obwohl ich fürchte, daß Ihr weniger gutschlafen werdet, wenn ich Euch sage, daß Eure Wette verloren ist."
„Nein, Königin," sagte Edith, „fürwahr das heißt aufeinem Scherz bestehen, den man besser hätte fahren lassen. Zchhabe nicht gewettet, obwohl es Eurer Majestät gefallen hat,anzunehmen oder darauf zu bestehen, daß ich es gethan."
„Nein, trotz unserer Wallfahrt, liebe Base, hat der SatanGewalt über Euch, und flüstert Euch Lügen zu. Könnt Ihr leug-nen, daß Ihr Euren Rubinring gegen mein goldnes Armbandgewettet habt, daß jener Ritter vom Leoparden, oder wie seinName ist, nicht von seinem Posten verlockt werden könnte?"
„Eure Majestät ist zu hoch über mir, daß ich widersprechensollte," versetzte Edith; „aber diese Damen können mir, wennsie wollen, bezeugen, daß Eure Hoheit diese Wette in Vor-
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