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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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barten Gemach, von dem er, den Leuten nach zu urtheilen,nur durch ein Zelttuch getrennt sein konnte. Lampen warenangezündet, wie er an dem trüben Lichte, das man diesseitsdes Vorhangs bemerkte, sehen konnte, und er gewahrte dieSchatten der in dem anstoßenden Gemach sitzenden und gehen-den Personen. ES war keine Unziemlichkeit von Sir Kenneth,daß er in der Lage, worin er sich befand, ein Gespräch be-lauschte, in welches er sich selbst tief verflochten fand.

»Ruf' sie ruf' sie bei der heiligen Jungfrau !" sagteeine der lachenden Unsichtbaren.Nectabanus, du sollst anden Hof des Priesters Johannes zum Gesandten ernannt wer-den, um zu zeigen, mit welcher Klugheit du eine Botschaftausrichten kannst."

Die gellende Stimme des Zwergs ließ sich hören, jedochso gedämpft, daß Sir Kenneth nicht verstehen konnte, was ersagte, ausgenommen, daß er etwas von Erheiterungsmittelnsprach, die er der Wache gegeben.

Aber wie sollen wir den Geist los werden, den Nectaba-nus uns beschworen hat, meine Fräuleins?"

Hört mich, meine Königin," sagte eine andere Stimme;wenn der weise und fürstliche Nectabanus nicht allzu eifer-süchtig ist auf seine höchst unvergleichliche Braut und Herrin,laßt uns sie senden, uns von dem frechen irrenden Ritter zubefreien, der sich so leicht beschwatzen läßt, daß hochgeborneDamen seinen frechen und anmaßlichen Muth nöthig haben."

Fürwahr, es wäre gerecht," versetzte eine andere,wenndte Prinzessin Genevra mit ihrer Höflichkeit den verabschiedete,den die Klugheit ihres Gemahls hierher zu locken vermochte."

Von Verdruß und Beschämung bis in's Innerste betroffen,suchte Sir Kenneth ans Glück oder Unglück das Zelt zu verlas-sen, als er durchFolgcndes in seinem Vorhaben aufgchalten wurde.