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Schrcckcnsscene jedoch geschah es zum Glück, daß der Graf vonSalisbury, während er nur mit einer kleinen Zahl englischerGewappneter der Aufforderung von de Vaur nachkam, den übri-gen Theil des englischen Heers in Schlachtordnung und unterden Waffen zu -alten befahl, um Richard zu Hülfe zu eilen,wenn's die Nothwcndigkeit erheische, aber in guter Ordnungund unter Anführung, und nicht im wirren Uebereinander-stürzen, wie es der allgemeine Schreck und der Eifer für desKönigs Sicherheit leicht herbeiführen konnte-
Mittlerweile, ohne sich einen Augenblick durch das Rusen,Schreien und Getümmel, das immer lauter um ihn wurde,stören zu lassen, verfolgte Richard in einem Anzug, der inder größten Unordnung war, sein Schwert unterm Arm hal-tend, und nur von de Vaur und einen oder zwei Dienernbegleitet, den Weg zum St. Georgsberg in größter Eile-Er kam selbst dem Lärm zuvor, den seine Heftigkeit alleinverursacht hatte, und durcheilte das Quartier seiner tapferenTruppen aus der Normandie, Poitou, Gascogne und Anjou, ehedie Unordnung bis dahin gedrungen war, obgleich der Lärmdes deutschen Saufgelages viele von den Kriegern auf die Beinegebracht hatte, um zu hören, was es gäbe. Das Häufleinder Schotten lag in der Nähe, und war von dem Aufruhr nochnicht aufgcstört worden. Aber die Person des Königs und dieEile desselben wurden vom Ritter vom Leoparden bemerkt,welcher, erkennend, daß Gefahr drohe, und entschlossen, seinenTheil daran zu nehmen, Schild und Schwert ergriff, undsich an de Vaur anschloß, der nur mit Mühe dem Schritteseines ungestümen und leidenschaftlichen Herrn nachkam- DeVaur beantwortete einen fragenden Blick, den der schottischeRitter an ihn wandte, mit einem Achselzucken, und sse folg-ten neben einander den Schritten Richards.