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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
193
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großer König, wie der Mclech Ric, so von seinem Dienerspricht Aber nun laßt mich Euch bitten, Euch wieder or-dentlich auf Euer Lager zu legen : denn obwohl ich keine Wie-derholung des göttlichen Trankes für nöthig halte, so könntedoch eine zu frühe Anstrengung, ehe Eure Kraft völlig herge-stellt ist, nachtheilig wirken."

Ich muß dir gehorchen, Hakim," sagte der König,doch,glaube mir, meine Brust fühlt sich so frei von dem verzehren-den Feuer, das sie so viele Tage durchbrannte, daß es michnicht kümmert, wie bald ich sie der Lanze eines braven Man-nes cntgegenstemme. Aber horch! was soll dies Geschreiund diese ferne Musik im Lager? Geh', Thomas de Vaux,und erkundige dich "

Es ist der Erzherzog Leopold," sagte de Vaur, als er nacheiner kurzen Abwesenheit wieder ins Zelt trat,der mit sei-nen Kruggesellen irgend einen Aufzug im Lager hält."

Der Trunkenbold!" rief Richard aus,kann er nicht seineviehische Schlemmerei hinter der Decke seines Zeltes befrie-digen; ist es nöthig, daß er seine Schmach der ganzen Chri-stenheit zeige? Was sagt Ihr, Herr Marquis?" fügte erhinzu, sich an Conrad von Montserrat wendend, der in die-sem Augenblick ins Zelt trat.

So viel, geehrter Fürst," antwortete der Marquis,daßes mich freut, Eure Majestät so wohl und so weit hergestelltzu sehen; und das ist genug gesagt von einem, der von demGastmahl des Herzogs von Oestreich kommt."

Wie! Ihr habt mit dem deutschen Weinschlauch zu Mittaggegessen?" fragte der Monarch.Und was hat's denn Lustigesgegeben, daß er solchen Lärm beginnt? In Wahrheit, HerrConrad, ich habe Euch bisher für einen so guten Schmauser ge-halten, daß es mich wundert, wie Ihr das Feld räumen konntet."

Der Talisman. I. 1Z