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sein. Ich wollte, ich wußte, wie ich dich zu gleicher Oblie-genheit verbinden könnte."
„Ich will dir Treue schwören," sagte der Marquis lachend,„bei dieser Grafenkrone, die ich vor Ende dieses Krieges in etwasBesseres zu verwandeln hoffe. Dies leichte Ding fitzt mir kühlauf der Stirne z ein herzoglicher Hut würde mich besser gegenden Nachtwind, wie er in diesem Augenblicke blässt, beschützen,und eine Königskrone noch viel besser, da fie mit Hermelin undSammet gefüttert ist. Mit einem Wort, unser Lortheil verbin-det uns: denn wähne nicht, Herr Großmeister, daß, wenn dieseverbündeten Fürsten Jerusalem einnchmen, und einen Königihrer Wahl daselbst einsetzen, euer Orden und mein elendesMarquisat die Unabhängigkeit behalten werden, die wir nunhaben. Nein, bei unserer lieben Frau! Kommt es dahin, dannmüssen die stolzen Johanniterritter wieder Pflaster auflegenund Pestbeulen behandeln in den Spitälern, und ihr groß-mächtige und ehrwürdige Tempelritter müßt zu eurem Kriegs-handwerk zurückkehren, selb drei auf einer Pritsche schlafen,und selb zwei auf einem Pferde reiten, wie euer dermaligesSiegel zeiget, daß es einst bei euch so der Brauch gewesen."
„Der Rang, die Freiheiten und der Reichthum unseresOrdens wird denselben vor so großer Herabwürdigung, wieIhr ihm drohet, bewahren," sagte der Templer stolz.
„Grade das ist euer Verderben," sagte Conrad von Montser-rat, „und Ihr so gut als ich, verehrter Großmeister, wir wissen,daß, wenn die verbündeten Fürsten in Palästina siegreich wären,es ihr erster Staatsstreich sein würde, die Unabhängigkeit euresOrdens zu vernichten, was ihr ohne den Schutz des heiligenVaters, des Papstes und ohne die Nothwendigkeit eurer Bci-hülfe zur Eroberung von Palästina längst würdet erfahrenhaben. Gib ihnen vollständigen Sieg, und ihr werdet bei