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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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Seite geworfen werden, grade wie man die Splitter einerzerbrochenen Lanze auf der Stechbahn wegschleudert,"

In Euren Worten mag einige Wahrheit liegen," sagteder Templer, finster lächelnd;aber was wäre unsere Hoff-nung, wenn die Verbündeten ihre Macht aus Palästina zu-rückzögen, und das Land in den Klauen Saladins ließen?"

Eine große und gewisse," versetzte Conrad;der Sultanwürde ansehnliche Provinzen geben, um eine Schaar wohlge-spitzter fränkischer Lanzen zu seinem Befehl zu haben. InAegypten, in Perfien würde ihm ein Hundert solcher Bundes-genossen im Verein mit seiner eigenen leichten Reiterei gegendie furchtbarste Uebermacht den Sieg verschaffen. Diese Ab-hängigkeit würde nur einige Zeit dauern, vielleicht so langedieser unternehmende Sultan lebt; aber im Morgenlande ent-stehen Reiche, wie Pilze. Nimm an, er sei todt, und wir zö-gen fortwährend aus Europa die Verstärkung feuerköpfigerAbenteurer, was können wir nicht auszuführen hoffen, wennuns diese Monarchen nicht mehr hinderlich sind, deren Ansehenuns jetzt in den Schatten stellt, und die, wenn sie hier blie-ben und in ihrem Unternehmen glücklich wären, uns gern fürimmer zur Abhängigkeit herabwürdigen würden?"

Ihr habt Recht, Herr Marquis," sagte der Großmeister;und Eure Worte finden ein Echo in meiner Brust. Jeoochwir müssen behutsam sein; Philipp von Frankreich ist eben soklug als tapfer."

Wahr; aber eben darum wird er desto leichter von einemUnternehmen abwendig gemacht werden können, wozu er sich ineinem Augenblick von Schwärmerei oder von seinen Edlen genö-thigt, voreilig verband. Er ist eifersüchtig auf König Richard,seinen natürlichen Feind, und er sehnt sich nach der Rückkehr, umErobcrungSpläne zu verfolgen in größerer Nähe von Paris