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13 (1851) Der Talisman
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sie mich heilt oder tobtet: denn ichbin's überdrüssig, hier wieein an der Viehseuche sterbender Ochse zu liegen, wenn draußenTrommeln wirbeln, Rosse stampfen und Trompeten klingen."

Der Baron ging eilig weg, jedoch mit dem Entschluß, dieganze Sache irgend einem Geistlichen vorzutragen: denn erfühlte sein Gewissen einigermaßen beunruhigt durch den Gedan-ken, das Leben seines Fürsten einem Ungläubigen anzuvertrauen.

Der Erzbischof von Tyrus war der erste, dem er seineZweifel mittheilte, da er die Anhänglichkeit kannte, die derselbefür König Richard hatte, der seinerseits diesen weisen Prälatenliebte und achtete. Der Bischof hörte die Zweifel, die ihm deVaux vortrug, mit jener Feinheit des Verstandes, wodurch derrömisch-katholische Clerus sich auszeichnet. Er behandelte dieGewissenszweifel des Barons mit so viel Leichtigkeit, alsSchicklichkeit ihm gegen einen Laien zu zeigen erlaubte.

Aerzte," sagte er,haben wie die Arzeneien, die sie an-wenden, sich oft nützlich erwiesen, obgleich die einen durchGeburt oder Sitten die Hefe der Menschheit waren, und dieanderen in manchen Fällen aus den schlechtesten Stoffen ge-wonnen wurden.Es ist erlaubt," fuhr er fort,in Nöthenzu Heiden und Ungläubigen seine Zuflucht zu nehmen, undman kann den Grund ihres Geduldetseins auf Erden darinfinden, daß sie den wahren Christen nützlich sein sollen-Also können wir gesetzmäßig unsere heidnischen Gefangenen zuSklaven machen. Ferner," sagte der Prälat weiter,kannman nicht in Abrede stellen, daß sich die ersten Christen derHülse nichtdekehrter Heiden bedienten z. V. in dem Schiffevon Alexandrien, in welchem der heilige Apostel Paulus nachItalien fuhr, waren die Schiffleute ohne Zweifel Heiden;doch was sagt die heilige Schrift, als die Hülfe dieser Leutenöthig wurde nisi iii in nsvi muiwerint, vos sulvi üeri