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Aerzte um dich habest, die da wirken ohne den Segen Allah'sund seines heiligen Propheten („Verdammniß auf sein Haupt!"brummte der englische Monarch wiederum); so haben wir zudeiner Pflege und Wartung unseren eigenen Leibarzt abgc-sandt — Adonbec el Hakim, bei dessen Anblick der EngelAzrael *) die Flügel ausbreitet und das Krankenzimmer ver-läßt. Er kennt die Kräfte der Pflanzen und Gestirne, dieKreise der Sonne, des Mondes und der Sterne, und er kannden Menschen heilen von Allem, was nicht auf seiner Stirnegeschrieben steht. Und wir thun also, und bitten dich herz-lich, seine Geschicklichkeit zu ehren und Gebrauch davon zumachen, nicht allein darum, daß wir deiner Ehre und Würde,die der Ruhm aller Völker von Frangistan ist, eine Gunst er-weisen, sondern daß wir den Streit, der uns gegenwärtigtrennet, zu Ende bringen, sei's durch ehrenvolle Ueberein-kunft, sei'S durch offene Waffenentscheidung auf dem Schlacht-selde: denn es geziemt weder deiner Würde noch deinem- Muthc, den Tod eines Sklaven zu sterben, der von seinemZuchtmeister mit Arbeit überladen worden, so wie es unseremRuhme nicht zuträglich wäre, wenn ein so braver Gegnervon einer solchen Seuche unserem Säbel entrissen würde.Und darum möge der heilige" —
„Genug damit!" sagte Richard, „ich will mit diesem Hundevon Propheten nichts mehr zu thun haben! Es peinigt michzu denken, daß dieser tapfere und würdige Sultan an einentobten Hund glauben soll. — Ja, ich will seinen Arzt sehen-Ich will mich der Behandlung von diesem Hakim unterwer-fen — ich will dem edelmüthigen Sultan seine Großmuth ver-gelten — ich will ihn aufsuchen in der Schlacht, wie er so
*) Der Engel des Todes.