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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
Seite
135
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Ruhms, der nur ein Rauch ist, und wir schnallen unsere Rü-stung zu andern Zwecken an, als ihn zu gewinnen."

De Vaux war beunruhigt, als er den König eine Erklä-rung lhun sah, die so wenig mit seinem Charakter überein-stimmte, und anfangs glaubte er, daß ein Vorgefühl des Todesihn mit so herabsetzenden Worten vom Kriegsruhm, der seinLeben und sein Athen; war/ habe sprechen lassen. Aber daihm beifiel, daß er dem königlichen Beichtvater im Vorgemachbegegnet, war er scharfsinnig genug, diese vorübergehendeSelbstverleugnung auf. Rechnung ^der Unterhaltung diesesehrwürdigen Mannes zu setzen, und er ließ den Königohne Entgegnung fortfahren.

Ja," fuhr Richard fort,ich habe in der That die Artbemerkt, womit dieser Ritter seine Pflicht thut. Mein Feld-herrnstab wäre keine Narrenkappe werth, wäre er meinemAuge entgangen und er hätte früher als jetzt unsere Gütekennen gelernt; aber ich habe auch seinen vermessenen undanmaßlichen Stolz bemerkt."

Mein Fürst," sagte der Baron von Gilsland, da er be-merkte, daß der König das Gesicht verziehe, »ich fürchte, EureVollmacht überschritten zu haben dadurch, daß ich ihm in sei-ner Anmaßung behülflich gewesen bin."

Wie du, de Multon?" sagte der König, die Stirnerunzelnd und im Tone eines zürnenden Befremdensdu wä-rest seiner Anmaßung behülflich gewesen? Es kann Nichtsein."

Doch; Eure Majestät verzeihe mir, wenn ich Euch erin-nere, daß ich durch mein Amt das Recht habe, Edclleuten dieErlaubniß zu ertheilen, einen oder zwei Hunde innerhalb desLagers zu halten zum Behuf des edlen Waidwerks; und über-dies wäre es Sünde, ein so edles Geschöpf, wie dieses Edel-mannes Hund, zu beschädigen oder zu verstümmeln."