Achtes Kapitel.
Ei» weiscr Arzt, der Wunde» heilt, »üht mehrZ»»> Wohl der Mensche» als ein Kriegerheer.
P o p e'S Jliadc.
„Eine sonderbare Geschichte, Sir Thomas," sagte derkranke Monarch, als er den getreuen Bericht des Baronsvon GilSland vernommen hatte; „bist du gewiß, daß dieserSchotte ein ehrenhafter Mann ist?"
„Ich kann's nicht behaupten, Herr," versetzte der eifersüch-tige Gränzbcwohner; „ich wohne den Schotten ein wenig zunahe, um viel Ehrlichkeit bei ihnen gefunden zu haben; ichhabe sie immer für glcißncrisch und falsch erkannt. Aber dasWesen dieses Mannes ist das eines ehrenhaften, und war' erder Teufel selbst, so gut er ein Schotte ist — das muß ichauf mein Gewissen von ihm bekennen."
„Und was sagst du von seinem Verhalten als Ritter, deVaur?" fragte der König-
„Eurer Majestät kommt cs mehr zu als mir, der Män-ner Verhalten zu bemerken; und ich bin überzeugt, Ihr habtdas Verhalten dieses Mannes vom Leoparden bemerkt. Esist genug Rühmens davon gemacht worden "
„Und mit Recht, Thomas," sagte der König. Wir selbstwaren Augenzeuge. Es ist in Wahrheit unsere Absicht, wennwir uns immer an die Spitze des Treffens stellen, zu sehen,wie unsere Lchensleute und Verbündete ihre Pflicht erfüllen,und keineswegs, wie manche glauben, eitelcn Ruhm für unsselbst zu gewinnen. Wir kennen die Nichtigkeit menschlichen