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13 (1851) Der Talisman
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Sultan gesandt wird, der offenherzig und tugcnd-aft ist, soviel ein blinder Ungläubiger es sein kann; und was den end-lichen Erfolg betrifft, die Gewißheit der Belohnung im Falldes Gelingens und die Strafe im Fall verschuldeten Fehl-schlagens muffen eine zulängliche Bürgschaft sein."

Der Engländer horchte mit gesenkten Blicken gleich einem,der zweifelt, ohne jedoch abgeneigt zu sein, sich belehren zulassen. Endlich sah er aus und sagte:Kann ich Euren kran-ken Knappen sehen, guter Sir?"

Der schottische Ritter zauderte und erröthete, endlich aberantwortete er:Jawohl, Mplordvon GilSland; aber Ihr müßtbedenken, wenn Ihr mein schlechtes Quartier sehet, daß dieschottischen Ritter und Edelleute nicht so hoch leben, nicht sobequem schlafen, und um die Pracht ihrer Wohnung nicht sosehr bekümmert sind wie ihre südlichen Nachbarn. Ich wohneärmlich, Mplord von GilSland," fügte er hinzu mit einernachdrücklichen Betonung, während er mit einigem Wider-willen den Weg zu seinem derzeitigen Wohnorte cinschlug.

Welches auch die Vorurtheile von de Vaur gegen die Na-tion seines neuen Bekannten sein mochten, und obgleich wirnicht leugnen, daß einige davon ihren Grund in der sprüch-wörtlichen Armuth der Schotten hatten, so war doch das Ge-müth des Engländers zu -och gesinnt, als daß es an der Be-schämung eines Mannes, der sich gedrungen fühlte, eine Dürf-tigkeit zu bekennen, die er gerne würde verheimlicht haben,eine Belustigung gefunden hätte.

Schande über den Kreuzfahrer," sagte er,der auf weltlichenGlanz und üppige Bequemlichkeit sinnt, während es sich umdie Eroberung der heiligen Stadt handelt. Sei unser Lebenauch noch so hart, wir werden dennoch besser daran sein, alsdie Schaar der Märtprer und Heiligen, die vor uns auf die-