Sakrament empfangen habe? —halten sie mich schon für todt?Aber nein, nein — sie haben Recht — und wen wählen siezum Führer des Christenheercs?"
„Rang und Würde," sagte de Vaur, „bezeichnen den Kö-nig von Frankreich."
„Warum nicht," antwortete der englische Monarch, „Phi-lipp von Frankreich und Navarra — öloiiljoie, «»int I)ein8 —Seine Allerchristliche Majestät! — maulausfüllcnde Worte dies!Aber es ist nur Eins zu besorgen — daß er die Worte en»i'i'iere für en svsnt nehme, und statt auf Jerusalem loszu-gchcn, uns nach Paris zurück anführe. Sein politischer Kopfist zur Einsicht gelangt, daß durch Unterdrückung der Vasallenund Plünderung der Verbündeten mehr zu gewinnen ist, alswenn man mit den Türken um das heilige Grab ficht."
„Sie könnten den Erzherzog von Oesterreich wählen," sagtede Vaur.
„Was! weil er dick und stämmig gleich dir ist, Thomas —weil sein Kopf fast eben so dick ist; aber hat er auch deine Kalt-blütigkeit in Gefahr? er hat in seiner ungeheuren Fleischmasse nichtso viel Lebendigkeit, als dazu gehört, dreist wie eine Wespe zusein und kühn wie ein Zaunkönig. Fort mit ihm! — Er einAnführer der Ritterschaft zu großen Thaten! — Laßt ihn eineFlasche Rheinwein stechen mit seinen Bärenhäutern und Lanz-kncchten."
„Wir haben noch den Großmeister der Templer," fuhr derBaron fort, zufrieden die Aufmerksamkeit seines Herrn von derKrankheit auf andere Gegenstände zu lenken, wiewohl es aufUnkosten von Fürsten und Mächtigen geschah. — „Wir habennoch den Großmeister der Templer," fuhr er fort; „er ist uner-schrocken, erfahren, tapfer im Kampf und weise im Rath, erhat kein anderes Königreich, das seine Thatkraft bei der Erobe-