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Der Zwerg that wieder einen Pfiff, und rief einen Be-gleiter, der unten war. Die zweite Figur stieg grade so wiedie erste herauf; aber diesmal war es ein weiblicher Arm,der die Lampe aus dem unterirdischen Gewölbe emporhielt,aus welchem diese Erscheinungen sich erhoben, und es wareine weibliche, dem Zwerg an Wuchs und Bildung gleicheGestalt, die jetzt langsam aus dem Boden emporstieg. IhreKleidung war ebenfalls von rothem Sammet, phantastisch zu-geschnitten und ausgezicrt, als wenn sie sich für eine Vor-stellung von Possenreißern und Gauklern so geputzt hätte,und mit derselben Bedächtigkeit wie ihr Vorgänger fuhr siemit der Lampe über Gesicht und Leib, die beide mit derHäßlichkeit des Männchens wetteiferten. Aber trotz der un-günstigen Körperbildung lag in dem Gesichte Beider etwas,was Aufgewecktheit und Verstand in einem ungewöhnlichenGrade verricth. Dies kam von dem Glanze, ihrer Augenher, die tief hinter schwarzen, langen Brauen verborgen,in einem Lichte strahlten, das wie im Auge der Kröte dieäußerst häßliche Körperbildung ein wenig gut zu machenschien.
Sir Kcnneth blieb wie angezaubert an seiner Stelle,während dies unliebliche Paar, sich nahe bei einander inder Kapelle herumbewegend, gleich Hausbedientcn das Ge-schäft des Kehrens verrichteten; aber da sie sich nur dereinen Hand bedienten, so zog der Fußboden keinen großenGewinn von ihrer Arbeit, die sie mit so wunderlichen Ge-berden und Stellungen verrichteten, als ihr seltsames undphantastisches Aussehen erwarten ließ. Als sie im Verlaufihrer Arbeit dem Ritter nahe gekommen waren, hörtensie auf zu kehren, und indem sie sich neben einander, demSir Kcnneth gerade gegenüberstellten, hielten sie wiederum die