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sich vernehmen, und ein schmaler Schein nach oben, wie voneiner Oeffnung im Boden herkommend, zeigte, daß eine Fall-thüre aufgezogen oder niedergelassen worden wäre. Es dauertekeine Minute, und ein langer, dünner Arm, halb bloß, halbvon einem rothen Sammetärmel bedeckt, kam aus der Oeff-nung hervor, eine Lampe aufwärts haltend, soweit er reichenkonnte, und die Gestalt, zu welcher der Arm gehörte, stiegStaffel für Staffel zum Fußboden der Kapelle herauf. DieGestalt und das Gesicht des Wesens, das sich auf diese Artnäherte, waren die eines widrigen Zwergs, mit dickem Kopf,einer mit drei Pfauenfedern phantastisch geschmückten Mütze,rothsammeter Kleidung, deren Reichthum seine Häßlichkeitsichtbarer machte, geziert mit goldenen Armbändern und einemweiß seidenen Gürtel, worin er einen Dolch mit goldenemHefte trug. Dies seltsame Ding hielt in seiner linken Handeine Art von Besen. Sobald er völlig aus der Oeffnungherausgesticgen war, stand er still, und, wie wenn er sichbesser zeigen wollte, bewegte er die Lampe, die er hielt, lang-sam über Gesicht und Leib, indem er abwechselnd seine son-derbaren und phantastischen Züge und seine mißgestaltetennervigen Glieder erleuchtete. Obgleich ungestaltet, so warder Zwerg doch nicht so sehr verdreht, daß ihm Stärke undGewandtheit abgegangen wären. Als Sir Kenneth dies wi-derliche Ding betrachtete, erinnerte er sich an das, was derVolksglaube von den Gnomen oder Erdgeistern fabelt, die inunterirdischen Höhlen wohnen, und die Gestalt, die er sah,entsprach so sehr dem Bilde, das er sich von jenen Wesengemacht hatte, daß er den Zwerg mit Ekel anschaute, zwarohne Furcht aber doch mit jener Scheu, die in dem festestenHerzen sich regt bei der Erscheinung eines übernatürlichenWesens.