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Ewigkeit. Endlich kam die Gestalt, die er mit so ergebenerAufmerksamkeit beobachtete, in seine Nähe — es war keinUnterschied zwischen dieser verhüllten Form und den Anveren,mit denen sie sich gemeinschaftlich dahinbewegte, bis endlich,gerade als sie zum dritten Male an dem knieenden Rittervorbei kam, ein Theil einer kleinen, niedlichen Hand, die soschön gebaut war, daß sie das höchste und vollkommensteEbenmaß von dem zu ihr gehörigen Körper erwarten ließ,sich heimlich aus dem sie verhüllenden Seidcnflor hervorstahl,wie der Mondschein hinter den weißen Wölkchen einer Som-mernacht, und wiederum lag eine Rosenknospe zu den Füßendes Ritters vom Leoparden.
Dieser zweite Wink konnte nicht zufällig sein — eben sowenig die Ähnlichkeit dieser halbgesehencn, schönen Frauen-hand mit einer, die seine Lippen einstens berührt hatten, undderen Eignerin er während dieser Berührung innige Erge-benheit geschworen hatte. Hätte er ferneren Beweises be-durft, so hatte er auch an dem schneeweißen Finger das Lichtdes unvergleichlichen Rubinrings gesehen, dessen unschätzbarenWerth Kenneth in geringeren Anschlag gebracht haben würde,als das geringste Zeichen von diesem Finger — und obwohlsie verschleiert war, so ließ ihn doch Zufall oder Gunst eineverirrte Locke ihres schwarzen Haares sehen, wovon ihm jedeseinzelne lieber war, als eine Kette von gediegenem Gold. Eswar die Dame seiner Liebe! Aber daß sie hier sein sollte —in dieser wilden, abgeschiedenen Wüste — unter Nonnen, diefreiwillig Wüsten und Höhlen zum Aufenthalte wählen, um-cimlich den christlichen Ritus ausüben zu können, den sieöffentlich zu befolgen nicht wagten — daß dies sein sollte —in Wahrheit und Wirklichkeit — schien zu unglaublich — esmußte ein Traum sein — eine täuschende Entzückung der Ein-