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mitten in der Wüstenei gewählt, wo sic ihn heute gefunden, undwo er die Achtung der Lateiner genoß wegen seiner strengenFrömmigkeit und die der Türken und Araber wegen der Zeichenvon Wahnsinn, die er gab, und die jene der Begeisterung zu-schrieben. Darum hatten ihm jene auch den Namen Hamakogegeben, was in der türkischen Sprache einen solchen Charakterbezeichnet. Der Hamako ist, sagte er, ein weiser Mann gewesen,und konnte nicht selten stundenlange Vorträge über Tugendund Weisheit halten ohne den geringsten Anschein von Unver-stand. Zu einer anderen Zeit war er wild und heftig; abernoch nie war er in einer so heillosen Stimmung, wie die vonvorhin gewesen ist. Seine Wuth wurde hauptsächlich durchirgend eine Beschimpfung seiner Religion veranlaßt; und manerzählt eine Geschichte von einigen wandernde» Arabern, dieseinen Gottesdienst verspottet und seinen Altar geschändet hät-ten, und die er aus dieser Ursache angriff und mit seinerGeißel erschlug, die er statt aller anderen Waffen immer mitsich führt- Diese That hat großen Lärm gemacht, und es wareben so sehr die Furcht vor der eisernen Geißel des Einsied-lers, als die Scheu vor seinem Charakter als Hamako, wasdie Räuberstämme bewog, seine Wohnung und seine Kapellezu ehren. Sein Ruf hat sich so weit verbreitet, daß Saladinzu seinem Schutz und Schirm eigens Befehle gegeben hat.Mehr als einmal hatte der Letztere und andere vornehme Mu-selmänner von Rang die Grotte besucht, theils aus Neugier,theils in der Absicht, von einem so gelehrten Mann wie derchristliche Hamako einige Einsicht in die Geheimnisse der Zu-kunft zu erlangen. „Er hat," fuhr der Saracene fort, „einRaöhid oder Sternwarte von beträchtlicher Höhe, bestimmtzur Beobachtung der Himmelskörper und hauptsächlich desPlanetensystems, nach deren Bewegung und Einfluß, wie