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gegenwärtigen demuthigen und gefälligen Benehmen in Einklangzu bringen; so schien dasselbe noch unvereinbarer mit dem hohenAnsehen, in welchem, wie Sir Kennet- aus Erfahrung wußte,dieser Einsiedler bei den ausgezeichnetsten Geistlichen der Christen-heit stund. Theodorich war in der Eigenschaft des Eremitenvon Engaddi mit Päpsten und Concilien in Briefwechsel gewesen,und seine Briefe hatten denselben mit feuriger Beredsamkeit dieUnterdrückungen, welche die Ungläubigen gegen die lateinischenChristen im heiligen Lande ausübten, in Farben beschrieben, diedenen fast gleich waren, welche Peter der Einsiedler, den erstenKrcuzzug predigend, auf der Kirchenversammlung zu Clermontin Anwendung brachte. Und nun in einem so verehrungs-würdigen und verehrten Manne das rasende Benehmen einesverrückten Fakirs anzutreffen, vermochte den christlichen Rit-ter, zu warten, ehe er sich entschließen konnte, ihm gewissewichtige Mitthcilungen zu machen, wozu er von einigen Füh-rern des Kreuzzuges den Auftrag erhalten hatte-
Es war der Hauptzweck von Sir Kenneth'S Wallfahrt, dieauf einer so außergewöhnlichen Straße unternommen wurde,diese Mittheilungen zu machen; aber das, was er diesen Abendgesehen hatte, bestimmte ihn zu warten und zu überlegen, eheer seines Auftrags sich entledige. Von dem Emir war keingroßer Aufschluß zu erhalten; der Inhalt seiner Mittheilungenwar folgender: der Einsiedler sei, wie er gehört habe, vormalsein braver und tapfrer Krieger gewesen, weise im Rath undsiegreich im Kampfe, welches Letztere er gerne glaube, die großeStärke und Gewandtheit in Betracht ziehend, wovon er ihnoft habe Beweise geben sehen; — in Jerusalem sei er nicht inder Eigenschaft eines Pilgers erschienen, sondern als einer, derdas Gelübde gethan,-den Rest seines Lebens im heiligen Landezuzubringen. Kurz daraus habe er seinen bleibenden Aufenthalt