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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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nes Roß so drängender Noth ausgesetzt waren, daß der Rittermit Freuden dieselbe gegen die Gefahren einer großen Schlachtwürde vertauscht haben. Er war darum froh, als er endlichden heiligen Mann, der diesen harten Wettlauf angeführthatte, am Eingang einer Höhle stehen sah, eine große Fackelhaltend, die aus einem in Erdharz getauchten Stück Holzbestand, und ein großes, flackerndes Licht auswarf, von einemstarken Schwefelgeruch begleitet.

Unabgeschreckt von dem erstickenden Dampf schwang sich derRitter vom Pferd und trat in die Höhle hinein, die einen ge-ringen Anschein von Bequemlichkeit darbot. Die Zelle warin zwei Abtheilungen geschieden; in der äußeren war ein stei-nerner Altar und ein aus Rohr gemachtes Krucifir: dieser Theildiente dem Einsiedler zur Kapelle. An der einen Seite dieserAbthcilung band der christliche Ritter sein Pferd an und be-schickte es für die Nacht, obgleich nicht ohne eine fromme Scheu,die aus der Ehrfurcht entsprang, welche er für die ihn umgeben-den Gegenstände nährte; er folgte jedoch dem Beispiele des Sa-racenen, der ihm zu verstehen gab, daß dies des Ortes Brauchwäre. Der Einsiedler war unterdessen beschäftigt, das innereGemach zum Empfang seiner Gäste in Ordnung zu bringen, unddiese gesellten sich bald daselbst zu ihm. Im Hintergrund deräußeren Höhle führte eine mit einer rauhen Bretterthüre ver-schlossene kleine Ocffnung in das Schlafgemach des Einsiedlers,das bequemer eingerichtet war. Der Fußboden war durch dieArbeit des Bewohners ziemlich geebnet und dann mit weißemSand bestreut worden, den er täglich mit Wasser aus einerkleinen Quelle besprengte, die in einer Ecke aus dem Felsensprudelte; und die unter diesem erstickenden Himmelsstrich fürOhr und Gaumen gleich erquicklich war- Matratzen, ausBinsen geflochten, lagen an den Wänden, die gleich dem Fuß-