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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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sam- Eine Handvoll Datteln und ein Stück grobes Gersten-brod waren hinreichend, den Hunger des Letzteren zu bezähmen;seine Erziehung schon hatte ihn zu Reisen in der Wüfte vorbe-reitet, obschon die einfache Lebensweise der Araber seit den syri-schen Eroberungen oft der unmäßigsten Schwelgerei den Platzeinräumte. Ein Paar Züge aus der lieblichen Quelle, wo steverweilten, vollendete sein Mahl Das des Christen, obschongering, war köstlicher. Trockenes Schweinefleisch, der Abscheuder Muselmänner, war die Hauptspeise seines Mahls, und seinTrank, der aus einer ledernen Flasche strömte, bestand in etwasBesserem, als bloßem Wasser. Er mit größerer Begierde,er trank mit größerem Vergnügen, als dem Saracencn anstän-dig schien zu zeigen bei der Befriedigung eines rein körperlichenBedürfnisses; und gewiß die geheime Verachtung, die Einer gegenden Andern als den Anhänger einer falschen Religion hegte,wurde trefflich vermehrt durch den auffallenden Unterschied inLebensweise und Sitten. Aber jeder von ihnen hatte die Armes-kraft seines Gegners gefühlt, und die gegenseitige Achtung,welche der kühne Kampf hervorgebracht hatte, war hinreichend,andere und geringfügigere Erwägungen unterzuordnen. Jedochder Saracen konnte es nicht lassen, Alles zu bemerken, was ihmin der Aufführung und in den Sitten des Christen mißfiel, undals er eine Zeit lang im Stillen Zeuge gewesen von der großenEßlust, die des Ritters Mahl noch fortdauern ließ, als das sei-nige längst geendet war, sprach er ihn folgendermaßen an:

Tapferer Nazarener, ist es ziemlich, daß einer, der wieein Mann ficht, wie ein Hund oder ein Wolf esse? Ein ungläu-biger Jude selbst würde schaudern vor der Speise, die du mitso großem Behagen zu essen scheinst, als wär's die Frucht vonden Bäumen des Paradieses."

Tapferer Saracen," antwortete der Christ, indem er mit