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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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düng des Saracenen, der sich auf dem Rasen neben seinem ge-waltigen Gegner ausstreckte, hätte kurz mit seinem glänzenden,halbmondförmigen Säbel verglichen werden können, mit seinerschmalen und leichten, aber blanken und scharfen Damasccner-klinge; die gegen das lange, gewichtvollc gothische Schlachtschwertabstach, das abgeschnallt auf dem nämlichen Rasen lag- DerEmir war in der wahren Blüthe des Alters,und hätte vielleicht aus-gezeichnet schön genannt werden können, ungeachtet seinesschmalen Vorderkopfs und seiner wenigstens nach europäischenSchönheitSbegriffen allzugroßen Magerkeit des Körpers.

Die Manieren des östlichen Kriegers waren ernst, anmu-thig und zierlich, sie zeigten jedoch in einigen Einzelheiten denangenommenen Zwang, den sich Männer von hitzigem, chole-rischem Temperament zur Bewachung ihrer angebornen Hef-tigkeit auflegen, zu gleicher Zeit zeigten sie ein großes Selbst-gefühl, das in dem, der es nährt, eine gewisse Förmlichkeitdes Betragens nöthig macht.

Dies hohe Selbstgefühl wurde vielleicht in gleichem Gradevon seinem neuen, europäischen Bekannten genährt; aber esäußerte sich auf andere Weise: und das nämliche Gefühl, dasvon dem christlichen Ritter ein dreistes, freies und fast rück-sichtsloses Betragen heischte, als wenn das Selbstgefühl zubedenklich wäre, das ängstlich nach der Meinung Andererfrage, schrieb dem Saracenen ein überlegteres und ceremonien-reichcres Betragen vor. Beide waren höflich; aber die Höf-lichkeit des Christen floß aus einer wohlwollenden Beachtungdessen, was man Andern schuldig ist, während die des Musel-manns ihren Ursprung hatte in der Rücksichtsnahme dessen,was Andere von einem Mann wie er erwarteten-

Der Vorrath, den Beide zu ihrer Erfrischung hat-ten, war einfach, aber das Mahl des Saracenen war enthalt-