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die unglücklicher Weise die Beute feindseliger Gefühle gewor-den knd.
Es war unter dem Einfluß jener milderen Gefühle, welchedie Schrecknisse des Kriegs besänftigen, daß der Christ und derSaracenc, die erst kürzlich ihr Möglichstes zu ihrer gegenseitigenVertilgung aufgeboten hatten, in nachlässigem Schritt auf diePalmbaumquelle zurittcn, nach welcher der Ritter vom schla-fenden Leoparden unterwegs gewesen war, als er von seinemflinken, gefährlichen Feinde aufgehalten wurde. Beide wareneine Zeit lang in eigene Gedanken versenkt, und schöpftenAthem nach einem Kampf, welcher einem oder beiden mit demTod gedroht hatte; auch ihre guten Rosse schienen sich derErholung nicht weniger zu erfreuen. Dasjenige des Sara-cenen jedoch, obgleich es in einem weit anstrengenderen undausgedehnteren Kreise sich hatte bewegen müssen, hatte un-verkennbar weniger von der Ermüdung gelitten, als dasStreitroß des europäischen Ritters. Der Schweiß stand nochkleberig auf den Gliedern dieses, während das des edlen Ara-bers, in dem Zwischenraum gemachter Bewegung, vollkommentrocken geworden, war mit Ausnahme der Schaumflocken, dieman noch auf dem Zaum und der Decke sah- Der lose Bo-den, worauf es trat, vermehrte so die Noth vom Pferde desChristen, das von seiner eigenen Rüstung und dem Gewichteseines Reiters beschwert war, daß dieser letztere vom Sattelsprang und sein Streitroß durch den tiefen Staub des lehmi-gen Bodens führte, der von der Sonne dünner als der feinsteSand gebrannt worden war, und so dem getreuen Roß Er-leichterung auf Unkosten eigener vergrößerter Anstrengung ver-schaffte: denn in seiner eisernen Rüstung sank er bei jedemSchritt bis über die blechbeschlagenen Schuhe in den losen,nachgiebigen Boden. „Du hast Recht," sagte der Saracene,