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13 (1851) Der Talisman
Entstehung
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dies letztere von den Christen auf die Todfeinde derselbendie Saracenen in Spanien und Palästina, ausgebreitet. Diesewaren in der That nicht mehr die wilden Schwärmer, die ausder Mitte der arabischen Wüste aufgebrochen waren, den Sä-bel in der einen Hand und den Koran in der andern, umTod oder den Glauben Mahommeds oder im besten FalleKnechtschaft und Zinsbarkeit über alle zu verhängen, die eswagten, der Meinung des Propheten von Mecca zu wider-sprechen- Wirklich war die Wahl zwischen Beidem den un-kriegerischen Griechen und Syriern angetragen worden; aberim Kampf mit den abendländischen Christen, die von einemFeuereifer beseelt waren, der demjenigen der Araber glich, unddie wie sie, unüberwindlichen Muth, Geschick und Glück inden Waffen vereinten, singen die Saracenen nach und nachverschiedene Gebräuche derselben auf, und namentlich jene Ge-bräuche des Ritterthums, das so sehr darauf berechnet war,dem Gemüthe eines stolzen, erobernden Volkes zu gefallen.Sie hatten ihre Turniere und Ritterspielc; sie hatten sogarihre Ritter, wenigstens einen ähnlichen Rang; aber, was dasBeste war, die Saracenen hielten ihr gegebenes Wort miteiner Genauigkeit, welche öfters die Bekenner einer besserenReligion beschämen mochte. Der Waffenstillstand zwischen denNationen oder zwischen Einzelnen, wurde treu von ihnen ge-halten; und so kam es, daß der Krieg, an sich vielleicht dasgrößte Uebcl, noch Gelegenheit gab, guten Glauben, Edel-muth, Menschlichkeit, ja sogar freundschaftliche Gefühle zuzeigen, eine Erscheinung, die in ruhigen Zeiten seltener ist,weil da die Leidenschaftlichkeit der Menschen, die eine Unbillerfahren oder einen Groll nährten, ohne daß es zu einerwirklichen Entscheidung kommt, eben dadurch geschickt gemachtwird, auf lange, lange Zeit im Busen derer fortzuglimmen,