cene sich genöthigt sah, sein Pferd zu schwenken, und sich aufeine Entfernung von hundert Schritten zurückzuziehen. Zumzweiten Male, gleich dem Habicht, der sich gegen den Reiherlosstürzt, erneuerte der Heide den Angriff, und zum zweitenMale ward er genöthigt, sich zurückzuziehen, ohne zum Handge-menge gekommen zu sein. Er nahte sich zum dritten Male aufdie nämliche Weise, als der christliche Ritter, begierig, diestrügerische Gefecht zu enden, in welchem er auf die Länge durchdie Behendigkeit seines Feindes erschöpft werden konnte, plötzlichden am Sattelbogen hängenden Kolben ergriff, und denselbenmit starker Hand und sicherem Ziele gegen den Kopf des Emirsschleuderte: denn ein Emir und nicht weniger schien der Feindzu sein. Der Saracene war genug auf seiner Hut gegen denfurchtbaren Wurf, um »och schnell seinen leichten Schild zwischendem Kolben und seinem Kopf erheben zu können ; aber die Ge-walt des Wurfs drängte den Schild aus den Turban nieder, undobgleich diese Vertheidigungsart die Gewalt des Wurfes brach,so wurde doch der Saracene vom Pferde geworfen. Ehe derChrist diesen Unfall benutzen konnte, sprang sein flinker Feindvom Boden auf; er rief sein Pferd, das sich alsbald zu seinerSeite einstellte, und, als er im Sprunge, ohne den Steigbügelzu berühren, seinen Sitz eingenommen, war er wieder im Besitzdes Vortheiles, dessen ihn der Ritter vom Leoparden zu berau-ben gehofft hatte. Dieser Letztere hatte sich unterdessen wiederseines Kolbens bemächtigt, und der morgenländischc Reiter, derdaran gedachte, mit welcher Stärke und Geschicklichkeit seinGegner auf ihn gezielt hatte, schien sich behutsam außerhalb desBereichs dieser Waffe zu halten, deren Macht er so eben erstgefühlt hatte; zu gleicher Zeit zeigte er den Vorsatz, den Kampsaus der Ferne mit seinen Wurfgeschossen zu führen. Als erseinen langen Speer in einiger Entfernung vom Kampfplatze in
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