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dem er seine Genesung verdankte; aber diese Befürchtungwurde bald beseitigt.
Als er den Mohrenkopf that sehn.
Den schwarzen Bart, die weißen Zahn',
Die Lippen aufgeriffen weit;
„Ist das der Teufel?" der König schreit.
Und lacht hellauf wie toll.
Schmeckt Saracenenfleisch so wohl?
Warum erfahr' ich das erst heut!
Bei Gott und Seligkeit,
Der Hunger soll uns nicht mehr plagen:
Die Saracenen, die wir erschlagen.
Bringen wir fein nach HausUnd lassen sie uns zum SchmausKochen oder braten nach Lust.
Hätt' ich das nur früher gewußt!
Denn Hunger that uns ökters plagen.
Doch jetzt können wir beißen und nagen."
Die Belagerten erboten sich nun zur Uebcrgabe gegenGewährleistung der Sicherheit der Einwohner; der öffentlicheSchatz, die Kriegsmaschinen und Waffen, überdies ein Löse-geld von hunderttausend Byzantinern wurden dem Siegerüberliefert. Unmittelbar nach dieser Capitulation hatte dernachfolgende Auftritt statt, den wir dem geistreichen und lie-benswürdigen Georg Ellis nacherzählen, welcher diese Ro-manzen gesammelt und herausgegeben hat.
Obgleich die Besatzung alle Punkte der Capitulation ge-treulich erfüllte, so war sie doch nicht im Stande, das Kreuz,das sie nicht besaß, hcrauSzugeben, und sie wurde darum vonden Christen mit der größten Grausamkeit behandelt. Saladinerhielt täglich Berichte von den Leiden derselben, und da sehrvornehme Männer darunter waren, so schickte dieser Monarchauf die Bitten vieler Freunde derselben eine Gesandtschaft anKönig Richard ab, welche demselben glänzende Geschenke für dieLoslaffung der Gefangenen anbot. Die Gesandten waren Män-ner, die wegen ihres Alters, ihres Ranges und ihrer Beredsam-keit alle Achtung verdienten. Sie entledigten sich ihres Auf-