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beschloss,!», das; ich mich fortan nur als Freund Euren ergebe-nen Diener neunen kann."
„Gnt, Richard," erwiderte der Freiherr. „Wenn dudes Dienens müde bist, so wollen wir dir für eine bessereUnterkunft sorgen. Aber willst du nicht in meinem Gefolgenach der Kirche sein nnd an dem Hochzeitsschmanse Theilnehmen?"
„Verzeiht, gnädiger Herr," antwortete Richard, „ich mustEuch an unfern Vertrag erinnern. Ich habe gegenwärtigeigne dringende Geschäfte, welche mich während der Feierlich-keit in Anspruch nehmen. Allein ich will nicht verfehle», dieguten Bissen Meister Heriots zu versuchen. Er hat ein köst-liches Mahl gerüstet, und cs wäre undankbar, es ungenossenzu lassen."
„Mache es, wie du willst," sprach Lord Glenvarloch,nnd ließ dem flüchtigen Gedanken über den Eigensinn seinesDieners andere folgen, welche besser zu dem Tage paßten.
Der Leser muß sich nun die Blumen vorstellen, die ansdem Wege des glücklichen Paares zur Kirch^ gestreut wurden,die laute Musik, welche den Zug begleitete, den Bischof, derdie Vermählung vollzog, den König, der die Braut übergab —znm großen Tröste ihres Vaters, der mährend der FeierlichkeitZeit hatte, den richtigen Quotienten für das Getriebe einereben in der Arbeit befindlichen Uhr auszurechnen.
Nach Beendigung der Feierlichkeit fuhr die Gesellschaft inden königlichen Kutschen zu Meister Heriot, der ein köstlichesMahl in den Foljambischen Gemächern bereitet hatte. Kaumbefand sich der König in dieser Heimlichkeit, so warf er Degennnd Wehrgehenk mit solcher Hast von sich, als ob sie ihm anden Fingern brennten, schleuderte den Federhnt auf den Tisch,als wollte er sagen: Da liege, Herrschergewalt! leerte einen
NigclS Schicksale. III. 15