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bei welcher mir wenige Personen zugegen waren. Denn Jakobliebte es, bei solchen Gelegenheiten so ganz wie unter Freun-den zu sein, und die Last der königlichen Wurde bei Seite zulegen. Zwei Personen, welche man hatte erwarten sollen, fehl-ten bei der Gesellschaft. Erstlich Frau von Dalgarno, welchedurch Unwohlsein und durch den nenlichen Tod ihres Gemahlesabgehalten wurde, und zweitens Richard Moniplies, dessenBenehmen seit einiger Zeit ganz räthselhaft war. SeinenDienst bei Lord Glenvarloch hatte er ganz nach seinem Gut-dünken geregelt. Seit dem Strauß ans der Enfielder Jagderschien er regelmäßig Morgens an seinem Bette, um ihm beimAnkleiden behnlflich zu sein, und Abends, um seine Garderobezu ordnen; den übrigen Tag aber verbrachte er, ohne Befehlevon seinem Herrn zu empfangen, der jetzt eine vollständigeDienerschaft hatte. Glenvarloch hätte gern wissen mögen, wieder Bursche die Zeit hinbringe, allein Richard zeigte keineLust, seine Neugier zu befriedigen.
Am Morgen des Hochzeitstages war Richard besonderseifrig in seinem Kammerdienergeschäft, um die hübsche Gestaltseines Herrn im vortheilhaftesten Lichte erscheinen zu lassen.Nachdem er seine Ankleidung mit der größten Genauigkeit be-sorgt und seinen langen Locken den letzten Strich mit demKamme gegeben, kniete er ernsthaft nieder, küßte ihm dieHand, sagte ihm Lebewohl und bat ihn um die Erlanbniß,aus seinem Dienste anszutrcten.
„Was ist das für ein Einfall?" fragte Lord Glenvarloch.„Du willst aus meinem Dienste treten, Richard, vermnthlichum bei meiner Frau einzutreten?"
„Ich wünsche," antwortete Richard, „die gnädige Frauund Ihr, gnädiger Herr, möchtet mit einem eben so guten Die-ner gesegnet werden, wie ich bin. Allein das Schicksal hat