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ter einem Strome von Thriinen und mit bitterem Schluchzenihre Reue anszusprechcn suchte. Sie hielt die Hände vor dasGesicht, ließ sich jedoch von ihm wegführen. Als sic um einGebüsch herumbogen, welches ihnen den Schauplatz des Todesverdeckte, drehte sie sich noch ein Mal um, warf einen irrenBlick nach dem Leichnam Dalgarno's, schrie laut ans, hingsich an den Arm ihres Mannes und rief wie wahnsinnig:„Rette mich! rette mich! Sie haben ihn ermordet!"
Lowestoffe war durch den Austritt erschüttert. Bald aberschämte er sich als ein Mann von Welt seiner Gemüthsbcwe-gung, bezwang dieselbe und rief: „Laßt sie laufen, vorab dengutherzigen, leichtgläubigen, versöhnlichen Ehemann! So einachter Londoner gefälliger Ehegatte ist doch ein gar edelmüthi-ges Vieh. Horner hat er, aber zahm wie ein fetter Ochse,stößt er nicht damit. Ich möchte sic gar gern sehen, wennsie ihre Maske und ihr Reithütchen mit dem Kinntuch unddem groben Spitzhute wieder vertauscht hat. Brüderchen, wirwollen sie an der Paulslände besuchen, das gibt eine bequemeBekanntschaft."
„Ihr thätet besser daran, wenn Ihr den diebischen Zigeu-ner Lntin zu fangen suchtet," bemerkte Moniplies. „MeinerSeele, er ist auf und davon mit- dem Gelde."
Ein Förster kam eben mit seinen Leuten auf den Platz undmachte sich auf, dem Pagen mit Geschrei nachzusetzen. Alleiner fand bald, daß sein Beginnen vergebens war, und kehrtezurück. Die Templer übergaben die Leichname seiner Aufsicht,ertheilten ihm die gesetzmäßige Auskunft und kehrten mit Richardund Jan nach London zurück, wo sie viel Lob ernteten. Vin-cents Fehltritte wurden vergeben, weil er es möglich gemachthatte, die Gaunerbande zu zersprengen; daß sie zu spät ge-