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12 (1851) Nigels Schicksale
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wortete, er verfolge sein von einem Schurken verführtes Weib.Richard erkannte mit Erstaunen in ihm Hans Christie.

Ach, Meister Moniplies, helft mir!" rief der Unglückliche.Ich habe erfahren, daß mein Weib nur eine Viertelstundevoraus ist mit dem schwarzen Bösewicht Lord Dalgarno!"

Pack' ihn auf!" rief Lowestoffe,diesen Orpheus, derseine Eurydice sucht. Wir wollen Lord Dalgarno's Beutelretten und ihm dagegen seine Maitresse abjagen. Nimm ihnmit, war' es auch nur, um Mannigfaltigkeit in das Abenteuerzu bringen. Ich habe mit Sr. Herrlichkeit ein Hühnchen zupflücken, weil er mich bcmokclt hat. Wir haben noch zehnMinuten Zeit."

Wo es sich um das Leben handelt, ist das Rechnen ans dieMinute eine mißliche Sache. Die zwei Minuten, welche derAufenthalt bei Christie und das Aufsitzen desselben hinter Vin-cent wegnahm, hätten wahrscheinlich dem Lord Dalgarno dasLeben retten können. So wurde also seine verbrecherische Lieb-schaft mittelbarer Weise die Ursache seines Todes.Zucht-ruthen werden für uns die Lieblingslaster."'

Die Reiter kamen auf dem Schauplätze des Verbrechens indem Augenblicke an, wo die Räuber hervorgcbrochen waren.Richard, der seine besvndern Gründe hatte, sich an den mitLosmachung desMantelsacks beschäftigten Colepepper zu machen,sprengte mit solcher Heftigkeit ans ihn an, daß er ihn umritt.Allein bei dieser Gelegenheit stolperte sein Pferd und warf ihnab, da er eben kein großer Reiter war. Doch schnell raffte ersick auf, fiel über den Gauner her und warf ihn nochmalsnieder, obwohl derselbe stark war und sich trotz seiner sonsti-gen Feigheit jetzt mit dem Muthe der Verzweiflung wehrte.Moniplies rang ihm ein langes Messer aus der Hand, versetzteihm damit einen Stich und sprang auf. Der Verwundete ver-

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