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nein Herrn zn, daß Reiter ans sie zukämen, und deutete mitdem Finger nach einer der Schneißen. Dalgarno sprang auf,hielt die Hand gegen die Sonnenstrahlen über das Auge undspähte nach der angcdeuteten Richtung hin. In diesem Augen-blicke fiel ein Schuß. Eine Kugel streifte seine Hand, durch-bohrte sein Gehirn nnd stürzte ihn entseelt in den Schvoß desOpfers seiner Liederlichkeit. Das Gesicht, welches sie in denletzten fünf Minuten so genau beobachtet hatte, verzog sicheinen Augenblick krampfhaft und erstarrte in diesem Ausdruckefür immer.
Noch ehe der Pulverdampf sich verzogen hatte, stürztenaus dem Gebüsch, aus welchem der Schuß gefallen war, dreiGauner hervor. Der eine packte fluchend den Pagen, der an-dere legte Hand an das Weib nnd stieß schreckliche Drohungenaus, um ihr Jammergeschrei zum Schweigen zu bringen. Derdritte begann die Bürde von dem Pferde des Pagen loszn-machcn.
Der Leser wird bereits vermuthet haben, daß die Reiter,welche der Page erspäht hatte, Niemand anders waren, alsRichard Moniplics, die zwei Templer, welche mit Begierdeeinem kleinen Scharmützel entgegen sahen, und Jin Bin alsFührer. Wohl beritten und bewaffnet- hatten sie den Plan ge-macht, vor den Räubern bei dem Camlcter Graben auzukom-men und sie auf der That zu ertappen. Sie hatten sich nichteinfallcn lassen, daß die Gauner gegen die Gewohnheit derdamaligen englischen Räuber erst morden würden, nnd dannzu rauben. Ferner wurden sie durch einen eigenen Zufall imWalde aufgehalten. Unter einem Baume sahen sie einen Mannsitzen, welcher so jämmerlich stöhnte, daß Lowestvffe anhielt nndihn fragte, ob er Schaden genommen habe. Der Mann ant-